Symbolarbeit

DIE INNEREN FESSELN SPRENGEN

Unser gesamtes Verhalten als Erwachsene wird vor­wiegend von Mu­stern und Pro­grammen gesteu­ert, die sich aus den prägenden Ein­drücken und Erfahrungen der Kind­heit zusammensetzen. Diese werden im Unbewußten in Form von Bildern und Symbolen gespeichert (so moderne Tiefen­psycho­logie nach C.G.Jung).

Geleitet wird der Prozeß nicht nur von der The­rapeutin, die die Patien­tIn bei ihrer Arbeit be­gleitet, sondern vor allem vom eigenen sog. „Höheren Selbst“Das Lösen unbewußter negativer Bindungen, die einengen, und der wiederhergestellte Kontakt zum Höheren Selbst gehö­ren zu­sammen.


Phyllis Krystal wurde am 11. Mai 1914 in London geboren und ist Psychotherapeutin. Die von ihr entwickelte Phyllis-Krystal-Methode wurde von ihr in mehreren Büchern vorgestellt und weiterentwickelt. Sie hat den Großteil ihres Lebens in Los Angeles verbracht. Ihren Universitätsabschluss erwarb sie am Bishop Otter College, dem Vorgänger der heutigen University of Chichester. Anschließend unterrichtete sie zunächst drei Jahre an weiterführenden Schulen. Sie heiratete den US-Amerikaner Sidney Krystal und zog zu ihm nach Los Angeles. Das Paar hat zwei Töchter. Krystal ist seit 1993 verwitwet. Um dem großen Interesse an ihrer Arbeit in Europa entgegenzukommen, zog sie 2004 nach München. Seit 2008 wohnt sie in der Schweiz in der Nähe von Zürich.

Die "Phyllis-Krystal-Methode" ist eine Methode, die sich an Menschen wendet, die selbstbestimmt etwas für sich selbst tun wollen; der Therapeut übernimmt dabei die Rolle eines Facilitators. Viele Instrumente der Methode können selbstständig angewendet und bei Bedarf eingesetzt werden. Die Anwendung dieser Instrumente ist im Arbeitsbuch "Loslassen – Das Handbuch" beschrieben.  Insbesondere beim Arbeiten mit dem Verfahren "die inneren Fesseln sprengen" wird eine Unterstützung durch einen ausgebildeten Facilitator ausdrücklich empfohlen. 

Die "Phyllis-Krystal-Methode" basiert auf  einer der aktiven Imagination nach Carl Gustav Jung und dem Autogenen Training nach Johannes Heinrich Schultz verwandten Arbeit mit einfachen Symbolen, die auf spezifische Weise verwendet werden. Das Verfahren ähnelt dem Ablauf einer geführten Meditation. Bei der Anwendung der Symbole und Verfahren geht es darum, harmonisierende oder transformierende Impulse im Unbewussten zu aktivieren, um die persönliche Autonomie und Authentizität zu steigern.

In der "Phyllis-Krystal-Methode" hat diese innere Instanz den Namen HiC (als Kurzform für englisch: higher consciousness; deutsch: Höheres Bewusstsein) und wird auch als das wahre oder eigentliche Selbst umschrieben.